Unterführung Rynächt

Materiallager

Mit Hochgeschwindigkeit zum Gotthard-Basistunnel

Im Kanton Uri wird bis 2017 die Zufahrtsstrecke zum Gotthard-Basistunnel gebaut, dem längsten Tunnel der Welt. Das Trassee entsteht in einem vielfältig genutzten Gebiet. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Ingenieure, den Lebensraum so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.

Grossbauwerk in besiedeltem Raum

Die offene Zufahrtsstrecke im Norden des Gotthard-Basistunnels bindet den 57 Kilometer langen Basistunnel an das bestehende Streckennetz der SBB an. Das Grossbauwerk ist ein technisch und logistisch anspruchsvolles Vorhaben. Der Bahnbetrieb der angrenzenden Stammlinie muss während der Bauzeit weitgehend aufrecht erhalten werden. Auf knappem Raum müssen rund 2.3 Millionen Tonnen Baumaterial zwischengelagert und zeitgerecht bereitgestellt werden.

Hohe ökologische Anforderungen

Ebenso anspruchsvoll sind die begleitenden ökologischen Massnahmen: Der natürliche Boden wurde schonend abgetragen und zwischengelagert. Bereits während der Bauzeit wurden Ausweichlebensräume für seltene Arten geschaffen und Gewässer renaturiert. Dank zahlreicher Kunstbauten können Wildtiere das Trassee sicher queren.

Vernetzt denken

Bauen im offenen Raum bedeutet Ausgleich zwischen den unterschiedlichsten Nutzungen und Bedürfnissen zu finden. Von den beteiligten Ingenieurinnen und Ingenieuren wird nicht nur ihre technische Fachkompetenz benötigt, sondern vor allem ihre Fähigkeit zu vernetztem Denken und Handeln.

Bauherrin:

AlpTransit Gotthard AG

Leistungen von Basler & Hofmann:

Gesamtprojektleitung Projektierung, Projektierung, Bauleitung, Umweltplanung.

Fotos: Basler & Hofmann / AlpTransit Gotthard AG