Rückblick: Meeting Swiss Biosafety Network 2018

Donnerstag und Freitag, 23. August - 24. August 2018

 Palazzo dei Congressi, Piazza Indipendenza 4
, 6901 Lugano


 

Der international anerkannte Biosicherheitsexperte und Laborplaner Felix Gmünder berichtete am alljährlichen Meeting des Swiss Biosafety Networks über die baulichen und technischen Anforderungen für biologische Labore der Sicherheitsstufe 2. Da die meisten Teilnehmenden beruflich einen Bezug zur Biosicherheit haben, aber möglicherweise weniger zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, zeigte Dr. Gmünder als Sicherheitsingenieur gemäss EKAS (Eidg. Koordinationskommission für Arbeitssicherheit), dass über die Anforderungen der Biosicherheit hinaus im Bio- oder Mikrobiologielabor auch die allgemeinen Anforderungen an einen sicheren und gesunden Arbeitsplatz sowie beispielsweise chemische Gefahren von grosser Bedeutung sind. In der Schweiz werden die Sicherheitsaspekte und der Gesundheitsschutz für Arbeitsplätze durch die SUVA und die Wegleitung des SECO zum Arbeitsgesetz und den Verordnungen 3 und 4 beschrieben und vorgegeben.

Viele Unfälle ereignen wegen Rutsch- und Stolpergefahren, sowie beim Umgang mit Hitze und scharfen Gegenständen. Hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit im Labor fördern Stress und die Abneigung den Labormantel zu tragen. Enge Platzverhältnisse wegen nicht vorausschauender Laborplanung oder späteren Änderungen durch die Nutzer fördern die Unfallgefahr können aber auch die Qualität der Laborprozesse beeinträchtigen. Sicherheit und Qualität gehen oft Hand in Hand. Laborplanung setzt nicht nur Kenntnisse der baulich-technisch-organisatorischen Anforderungen voraus, sondern auch die Fähigkeit, zusammen mit den zukünftigen Nutzern optimale, nachhaltige und flexible Lösungen zu entwickeln. Die Laborexperten von Basler & Hofmann können in dieser Hinsicht aus ihrem jahre- bzw. jahrzehntelangen Fundus schöpfen.

Basler & Hofmann war an der diesjährigen Tagung durch Dr. Felix Gmünder, Dr. Martin Schmidlin und Dr. Daniel Kümin vertreten.

Zur Präsentation von Dr. Felix Gmünder