Bahnhof Löwenstrasse: Grosser Bahnhof im Zürcher Untergrund

Das Passagieraufkommen im Schweizer Bahnverkehr wächst stetig. Eine neue Eisenbahnverbindung mitten durch Zürich, die so genannten Durchmesserlinie, schafft neue Kapazitäten. Herzstück der 2014 eingeweihten Linie ist der neue unterirdische Durchgangsbahnhof unter dem bestehenden Hauptbahnhof, der Bahnhof Löwenstrasse.

Beteiligte Kompetenzen

Bahnhöfe, Fundationen, Konstruktiver Tiefbau, Spezialtiefbau, Tunnelbau, Wasserbau

Auftraggeber

SBB

16 Meter unter der Halle des Zürcher Hauptbahnhofs und wenige Meter unter der Sihl, die den bestehenden Bahnhof unterquert, erstrahlt der neue Bahnhof Löwenstrasse mit goldenen Decken. Nach 6-jähriger Bauzeit konnte er im Juni 2014 eingeweiht werden. Für den Bau mussten unter den Hauptbahnhof 350‘000 Kubikmeter Erde ohne Beeinträchtigung des Bahnbetriebs ausgehoben werden. Stahlstützen mit einem Gesamtgewicht von 1750 Tonnen wurden eingebaut, damit die Decke des neuen Bahnhofs den schweren Belastungen standhält. Weshalb dieser gigantische Aufwand? Damit Mobilität gewährleistet werden kann. Die Kapazität des Hauptbahnhofs wurde um 30 Prozent gesteigert, und die Fahrzeiten der Züge wurden durchschnittlich um sechs Minuten verkürzt. 

Unsere Leistungen

Basler & Hofmann hatte die Federführung und die Projektleitung in der Ingenieurgemeinschaft IG Zalo (Basler & Hofmann, Pöyry, SNZ). Die IG war verantwortlich für Projektierung und Bauleitung des Bahnhofs Löwenstrasse und des Weinbergtunnels.