Erneuerung der SBB-Reparaturhalle in Zürich-Altstetten

Das Reparaturcenter der SBB in Zürich-Altstetten wurde in den Jahren 1905 bis 1911 als Hauptwerkstätten der SBB in Betrieb genommen. Heute werden hier Reisezugwagen gewartet und instandgesetzt. Doch die historischen Bauten entsprechen nicht mehr den Anforderungen. Das Herzstück – die 130 Meter lange Reparaturhalle – wurde jetzt im Einklang mit Denkmalschutz und Betrieb saniert und auch energetisch für die Zukunft gerüstet.

Den Charakter bewahren

Im Äusseren bleibt die typische Industriearchitektur der Entstehungszeit mit Sichtmauerwerk weitgehend erhalten oder wird – wie an der Nordfassade – durch eine Neuinterpretation mit einer hinterlüfteten Klinkerfassade ergänzt. Im Inneren wurde ein neues, diskretes Tragwerk aus Stahl für die Kranbahnen eingebaut, das zugleich für die nötige Erdbebensicherheit sorgt. Das historische Tragwerk mit seinen charakteristischen Stahlnieten wird mit einer entsprechenden Farbgebung optisch hervorgehoben. Nicht sichtbar werden die zahlreichen technischen Neuerungen bei der Ausstattung der Arbeitsplätze und der Gebäudetechnik.

Anspruchsvolle Koordination

Bei einem Industriebau wie den SBB-Werkstätten ist die Zusammenarbeit zahlreicher Disziplinen gefragt von Altlasten über Bahntechnik und Tragwerksplanung bis zu Werkleitungen. Basler & Hofmann brachte das Know-how verschiedenster Spezialgebiete ein und übernahm in Zusammenarbeit mit dem Architekten Rolf Läuppi die anspruchsvolle Gesamtleitung.

Unsere Leistungen

Fachübergreifende Ingenieurleistungen inkl. Bauleitung im Zusammenspiel mit dem Architekten Rolf Läuppi.