Infrastruktur
Umwelt
Wasser
– Beitrag

Heute Primarschüler:in – morgen Ingenieur:in?

Unsere Ingeneur:innen auf Schulbesuch in Stäfa.
«Engineers at School»: Dominic und Lisa auf Schulbesuch in Stäfa.

Ingenieurberufe sind wie ein Strauss Wildblumen: Vielfältig, aber vielen unbekannt. Im Rahmen des Engineers’ Day besuchten drei unserer Ingenieur:innen – Lisa, Dominic und Lukas – Primarschulen im Raum Zürich. Ihr Ziel: die nächste Generation für ihren Beruf zu begeistern. Wir haben die Drei gefragt: Warum habt ihr selbst diesen Beruf gewählt?

Der Schulbesuch fand im Kontext des Unesco-Welttags des Ingenieurwesens am 4. März 2026 statt. Der Branchenverband beratender Ingenieurunternehmungen swiss.ing unterstützt den Engineers’ Day. Auch Basler & Hofmann engagiert sich für den Nachwuchs in MINT-Fächern. Und drei unserer Mitarbeitenden, Lisa Hohmann, Dominic Hegner und Lukas Amrein, meldeten sich freiwillig für einen Schulbesuch, um von ihrem Beruf zu erzählen.

Wasserwissen 

Dominic und Lisa, beide Umweltingenieur:innen bei Basler & Hofmann, führten mit den Primarschüler:innen in Stäfa Experimente zum Thema Wasser durch. Die Kinder sahen spielerisch, was Auftrieb, Wasserdruck und Oberflächenspannung sind. Am Schluss bewiesen sie in einem Quiz ihr Wissen zu Seen und Flüssen, der Siedlungswasserwirtschaft und dem Klimawandel.

Lukas Amrein, Ingenieur bei Schulbesuch
Lukas Amrein, Leiter Strassen bei Basler & Hofmann, wirkte in der Klasse in Schwamendingen als Brückenbauer.

Brückenbau im Klassenzimmer

Bauingenieur Lukas stand am Engineers’ Day vor der fünften Klasse einer Primarschule im Zürcher Stadtkreis Schwamendingen. «Ich habe den Kindern erklärt, wie man Ingenieur:in werden kann und hinter welchen alltäglichen Dingen überall Ingenieure stecken – dass wir beispielsweise dafür sorgen, dass Menschen Licht, Strom und Wasser haben oder Computer nutzen können», sagt Lukas. 

Lukas baute zusammen mit den Kindern Brücken – Brücken aus Papier notabene. «Ein Mädchen war ganz begeistert und stolz, als ihre Brücke standhielt und sogar einen Laptop tragen konnte.» 

Lisa Hohmann und Dominic Hegner
Lisa Hohmann und Dominic Hegner sind Umweltingenieur:innen mit Spezialgebiet Wasser.

Lisa und Dominic: Ihr seid beide Umweltingenieur:innen geworden. Warum?

Lisa: Mir liegt die Umwelt und der natürliche Wasserkreislauf am Herzen. Mit meinem Mitwirken, vor allem im Bereich der Siedlungsentwässerung, möchte ich der nächsten Generation nachhaltige und funktionierende Systeme hinterlassen.

Dominic: Ich finde es spannend, die Umwelt mit technischen und nachhaltigen Lösungen mitzugestalten. Zu sehen, wofür man arbeitet, sei es eine geplante Infrastruktur oder die Freude der Menschen an einem realisierten Projekt, treibt mich Tag für Tag an. Seit ich klein war, bin ich zudem vom Medium Wasser begeistert. Die Eigenschaften des Wassers zu verstehen, zu beeinflussen und mitzugestalten, finde ich besonders interessant. Also entschied ich mich für das Spezialgebiet Wasserbau.

Lukas, du bist Bauingenieur im Bereich Strassen. Wie kam es dazu?

Lukas: Das war ein Zufall. Zuerst wollte ich in einem Hotel arbeiten, dann aber machte mich ein Kollege auf die Lehre als Tiefbauzeichner aufmerksam. Nach der Lehre wollte ich noch besser verstehen, was es alles braucht, damit die Dinge funktionieren, und so studierte ich Bauingenieurwesen.

Und warum Strassenbau?

Lukas: Ich bin im Strassenbau tätig, weil die Strasse ein verbindendes Element ist und weil ich entlang der Strasse ganz viele unterschiedliche Themen bearbeiten und koordinieren kann. Das reicht von Umweltthemen über Eigentümergespräche bis hin zur Entwässerung der Strasse.

Lukas Amrein
«Die Strasse ist ein verbindendes Element», sagt Lukas Amrein, Leiter Strassen bei Basler & Hofmann.

Für welche Kinder könnte ein Ingenieurberuf die richtige Wahl sein? 

Dominic: Wer gerne knobelt, Lösungen für Probleme sucht und eine Leidenschaft für die Wissenschaften hat, ist im Ingenieurberuf genau richtig.

Lukas: Ingenieurberufe sind abwechslungsreich, und was wir tun, dient vielen Menschen. Man muss Abwechslung mögen. Es ist ein Beruf für Menschen, die wissen wollen, wie die Dinge funktionieren. Als Ingenieur kann man am Schluss auch meistens in der Realität sehen und anfassen, wofür man gearbeitet hat.

Lisa: Im Grunde könnten Ingenieurberufe vielen Kindern entsprechen, denn der Begriff «Ingenieur» steht für viele Berufe unterschiedlicher Fachrichtungen. Allen gemeinsam ist, dass es um die Lösung von Problemen geht. Auch sollte man ein gewisses Mass an Neugier und Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik mitbringen.

«Wer gerne knobelt, Lösungen sucht und eine Leidenschaft für die Wissenschaften hat, ist im Ingenieurberuf genau richtig.»

Was macht ihr am liebsten in eurem Beruf?

Lisa: Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen und schätze neue und andere Inputs stets. Ebenso gefällt es mir, dass jedes Projekt anders und entsprechend herausfordernd ist.

Lukas: Auch ich arbeite gern im Team mit Menschen und löse gerne Probleme.

Dominic: Ich bin als Junior-Projektingenieur noch nicht so lange im Beruf. Mir gefällt die Vielfältigkeit der Arbeit und der Fokus auf zukunftsorientierte Lösungen.

Danke für euer Engagement!

Weitere Impulse für Sie
News
«KEEP IT CO2OL»: Basler & Hofmann unterstützt Ausstellung zum Thema CO2 an der ETH Zürich
Consulting
Erneuerbare Energien
Immobilien
Infrastruktur
Mobilität
Nachhaltigkeit
Umwelt
Wasser
Rohplanie FFF neben Autobahn A4
Beitrag
Fruchtbarer Boden von der Autobahn
Infrastruktur
Umwelt